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19/10/2011

How to: keep your spirit.

Wie schwierig es ist etwas anzufangen mit dem Ziel, sich selbst nicht zu verlieren, davon kann die Musikindustrie ein Lied singen. Und dieser Satz ist auch ohne seine Doppeldeutigkeit schon wahr genug. Trotzdem gibt es immer wieder Künstler, die es schaffen, sich auch nach Jahrzehnten des Wachstums noch um sich selbst zu drehen – im positiven Sinne. Und zwar indem sie sich verändert haben. Klingt komisch? Es ist kompliziert…

“The Prodigy – More than meets the ear” ist eine Dokumentation von Rob Ager, die nicht mit toller Produktionstechnik auftrumpfen kann aber mit viel Inhalt. Er beschreibt und erklärt, wie das Kollektiv aus dem sich abgrenzenden Universum des Raveundergrounds der 90er bis ins Standardrepertoire des elektronischen Mainstreams wachsen konnte – und wie wichtig es dabei war, den eigenen Anfang im Blick zu behalten. Wer also in 20 Jahren auch mal vor 60.000 Menschen Musik machen will und trotzdem keinen Bock auf Ghostwriter und Marketingkonzepte jenseits von Sinn und Verstand hat, dem sei das gute Stück reinen Gewissens zu empfehlen.

Geschrieben von Martin in Inside View, Musik
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