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11/03/2014

Jugend.Stadt.Labor – Ideen für eine junge Stadtentwicklung

Das Jugend.Stadt.Labor ist eine Plattform, auf der über selbstorganisierte Projekte junger, kreativer Menschen in der Stadtentwicklung berichtet und diskutiert wird. Acht Modellvorhaben, die im Forschungsfeld “Experimenteller Wohnungs- und Städtebau” (kurz ExWoSt) vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefördert werden, probieren das bis zum Sommer 2016 aus. Viele andere in Deutschland, Europa und weltweit arbeiten gerade an den gleichen Themen. Über die Plattform des Jugend.Stadt.Labor sollen nun alle, die auf dem Gebiet Selbstorganisation, Innovation, Urbane Interventionen und Stadtentwicklung arbeiten oder sich dafür interessieren, vernetzt werden.

Was ist ein “Jugend.Stadt.Labor”?

Jedes Jugend.Stadt.Labor ist ein selbstorganisierter Möglichkeitsraum von jungen Menschen, die über ihre Städte diskutieren und diese aktiv mitgestalten wollen. Im Zentrum steht eine Kerngruppe, die eine lokale Basisstation aufbaut, einen Diskussionsprozess zu wichtigen Zukunftsthemen wie Stadtraum, Wirtschaft, Grüne Zukunft, Wohnen und Bildung entfacht und daraus konkrete Projekte entwickelt. Dazu vernetzt sie sich mit anderen Jugendszenen und sammelt Partner, um ihre Ideen in Bezug auf Stadt und Quartier zu verbreiten. Dabei entstehen Kooperationen mit verschiedenen städtischen Akteuren, die die Umsetzung von Impulsprojekten als Satelliten in der Stadt ermöglichen.

Jugend.Stadt.Labor - Modellvorhaben und Visionen

Jugendorientierte Stadtentwicklung hat das Potenzial, vielfältige spannende Projekte hervorzubringen, die sich von den etablierten Vorstellungen stark unterscheiden. Durch eine strategische Förderung junger Stadtmacher und ihre wissenschaftliche Begleitung durch das URBAN CATALYST studio können innovative Projektansätze und Akteurskonstellationen entstehen, die neue Erkenntnisse für den Stadtumbau und die Innenstadtentwicklung hervorbringen.

Projektphasen und Forschungsziele

Das Forschungsvorhaben ist in zwei Projektphasen gegliedert. Die “Konzeptions- und Aufbauphase” (2013 bis 2014) dient dem Aufbau der Kerngruppe und der Basisstation, der Bildung von Netzwerken sowie der konzeptionellen Vertiefung zur thematischen Ausrichtung des jeweiligen Jugend.Stadt.Labors. Die daran anschließende “Umsetzungsphase” (2015 bis 2016) markiert den Zeitraum, in dem die Impulsprojekte in die konkrete Umsetzung gehen sollen…

Jugend.Stadt.Labor (Foto: Hans Friedrich)

Weitere Informationen zum Jugend.Stadt.Labor gibt es unter www.jugend-stadt-labor.de oder bei Facebook.

Geschrieben von Michael in Do It Yourself
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