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07/11/2011

How to: Making Of einer Dokumentation

Die Dokumentation eurer Projekte ist heute ziemlich wichtig. Durch Fotos, Videos, Radiobeiträge, Texte usw. könnt ihr neben euren Besuchern noch mal richtig viele Leute mit eurem Event oder eurer Idee erreichen und auch Lust auf weitere Aktionen von euch machen. Das ist zwar anstrengend, aber auch richtig schön. Und potentielle Förderer finden es übrigens auch ganz nett!

Wie das funktioniert, zeigen wir euch hier am Beispiel des fokus Festivals in Görlitz, wo n13-Media zum bereits dritten Mal eine Dokumentation gemacht hat. Ganz kleines Team, ganz viele tolle Menschen und Bilder.

Mittlerweile kommt für die Doku zum fokus eine Canon Spiegelreflexkamera (z.B. Canon 5d, 7d oder 550d) mit Videofunktion zum Einsatz. Dadurch bekommen die Filme eine schöne Ästhetik und auch bei wenig Licht gibt es noch etwas zu sehen. Mit eurem Handy oder Fotoapparat könnt ihr aber auch schon einiges cooles Aufnehmen! Ein Stativ oder Monopod (Einbeinstativ) kommt hier und da auch ganz gut. Dazu braucht ihr noch ein Tonaufnahmegerät (z.B Zoom H2) mit Mikrofon, wenn ihr Interviews aufnehmen wollt und los kanns gehen. Falls euch davon etwas fehlt, könnt ihr euch sicher auch was leihen. Zum Beispiel bei Freien Radios, Unis, Schulen, Vereinen, Jugenclubs usw.

Das Team von n13-Media ist so ausgestattet zu zweit über das Festivalgelände in Görlitz gezogen und hat immer wieder die Menschen an, zwischen und hinter den Ständen nach der Stimmung und ihrem Projekt gefragt und zwischendurch immer wieder sogenannte Schnittbilder eingesammelt um das gesprochene Wort im Schnitt später zu ‘unterfüttern’.

Dabei kam schon mal eine Menge an Daten zusammen kommen, das im Schnitt dann auf einen kurzen Clip von ca. 5 Minuten zusammen schrumpfen muss. Das kann schon mal die eine oder andere Nacht dauern. Zum schneiden braucht ihr nichts Besonderes. Nur einen Computer/Laptop mit Schnittprogramm (z.B. iMovie, Movie Maker, Finalcut Pro X, Avid oder Adobe Premiere) und viele Stunden später habt ihr ein fertiges Video.

Das könnt ihr dann natürlich im Netz (www.vimeo.com, www.youtube.com etc.) verbreiten oder auch zur Premiere in eure Location oder ein Kino im Ort einladen. Passt dabei auf, das ihr keine Urheber- oder Persönlichkeitsrechte verletzt. Benutzt also z.B nur eigene oder von Freunden komponierte Musik und fragt die Leute, ob ihr sie filmen dürft. Tut gutes und redet, äähhm filmt darüber. Was anderes machen wir auch nicht.

Ach, und so sieht das fertige Video vom fokus Festival 2011 aus. Gut, oder…

Geschrieben von Michael in Allgemein, Inside View
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